Die Bundesregierung hat sich mit den Eigentümerfamilien von KNDS auf den Kauf aller Anteile geeinigt. Dies sichert den Einfluss des Bundes auf wichtige Rüstungs- und Schlüsseltechnologien, wobei der Kaufpreis offenbar unter den ursprünglichen Erwartungen liegt.
Die Familien Braunbehrens und Bode hielten zuvor 50 Prozent an KNDS, während der französische Staat die anderen 50 Prozent besaß. Die Einigung könnte noch im November formalisiert werden, während die Bundesregierung weiterhin an einem Börsengang festhält.