Das Bucerius Kunst Forum in Hamburg präsentiert eine Ausstellung mit 15 jüdischen Kunstsammlungen, die die Geschichte und das Schicksal ihrer Besitzer beleuchtet. Schätzungsweise 600.000 Werke aus jüdischem Besitz sind weltweit ungeklärt, und Nachkommen fordern Restitution und Entschädigung für die während der NS-Zeit verlorenen Kunstwerke.
Die Ausstellung zeigt 95 Werke bedeutender Künstler, darunter Monet und Van Gogh. Sie erinnert an die oft vergessenen Mäzene der 1920er und 1930er Jahre, deren Schicksale durch die Verfolgung der Juden geprägt wurden. Der Hamburger Senat steht unter Druck, die Ansprüche der Erben zu prüfen und Lösungen zu finden.