Das Bündnis Sahra Wagenknecht hat seinen Namen geändert und heißt nun Bündnis für Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft (BSW). Diese Entscheidung wurde bereits im Dezember getroffen, um die politische Ausrichtung der Partei klarer zu definieren und sich von der Gründerin zu distanzieren. Mohamed Ali, der BSW-Chef, erklärte, dass die Umbenennung langfristig notwendig sei, um die Partei in der Öffentlichkeit besser zu positionieren.
Trotz der Namensänderung bleibt Sahra Wagenknecht in einer führenden Rolle innerhalb der Partei aktiv. Das BSW hat in den letzten Wahlen in Ostdeutschland Erfolge erzielt, steht jedoch vor Herausforderungen, insbesondere in Westdeutschland, wo die Unterstützung für die Partei begrenzt ist. Politikwissenschaftler betonen, dass die Kombination aus sozialpolitischen und gesellschaftspolitischen Positionen der Partei eine Leerstelle im deutschen Parteiensystem füllt.