Bei einem Test der Blue-Origin-Rakete New Glenn kam es am 29. Mai 2026 zu einer Explosion, die keine Verletzten, aber erhebliche Schäden an der Startrampe verursachte. Laut einer Studie der Sandia-Forscher breiteten sich die Infraschallwellen der Explosion über 1.700 Kilometer aus und hatten eine Sprengkraft von 0,131 Kilotonnen, was die erste Tschernobyl-Explosion übertreffen soll.
Die Forscher betonen, dass nur ein kleiner Teil des Raketentreibstoffs bei der Explosion verbrannt wurde. Diese Erkenntnisse könnten die Analyse von Explosionen in der Raumfahrt revolutionieren und haben potenzielle Auswirkungen auf die NASA-Pläne zur Mondbasis, da die Reparatur der Startrampe bis 2028 dauern könnte.