Balletttänzer an deutschen Theatern sehen sich einem hohen Konkurrenzdruck und kurzen Karrieren ausgesetzt. Viele Tänzer verlieren jährlich ihre Verträge, da sie oft nur für kurze Zeiträume angestellt sind, was zu einem Gefühl der Unsicherheit führt. Am Saarbrücker Staatstheater gab es Berichte über sexuelle Übergriffe, die die ohnehin angespannte Situation weiter verschärfen.
Die Problematik wird durch die Macht der Intendanten verstärkt, die ohne transparente Gründe Kündigungen aussprechen können. Experten fordern eine Reform des bestehenden Tarifvertrags, um die Rechte und Arbeitsbedingungen der Tänzer zu verbessern und eine Kultur der Angst zu überwinden.