Die Zahl der Ausbildungsverträge im deutschen Handwerk ist gestiegen, was einen positiven Trend darstellt. Im ersten Halbjahr 2026 wurden rund 67.800 neue Verträge registriert, was einem Anstieg von 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Handwerkspräsident Jörg Dittrich sieht dies als Zeichen dafür, dass junge Menschen das Handwerk als attraktive Berufswahl erkennen.
Die Gründe für den Anstieg sind vielfältig: Die Wahrnehmung des Handwerks hat sich verbessert, die Verdienstmöglichkeiten sind gestiegen, und die Unsicherheiten in der Industrie haben einige junge Menschen in Richtung Handwerk gelenkt. Dittrich fordert eine gesetzliche Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung.
Die steigenden Ausbildungszahlen im Handwerk könnten langfristig zu einem Fachkräftemangel in der Industrie führen. Beobachten Sie, wie sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen entwickeln und ob die geforderte Gleichwertigkeit von Bildungssystemen tatsächlich umgesetzt wird.