In Sachsen-Anhalt könnte ein Politiker der AfD zum ersten Mal Ministerpräsident werden, was als historisches Ereignis angesehen wird. Politikwissenschaftlerin Petra Dobner warnt jedoch vor voreiligen Schlüssen für die Bundespolitik und betont die hohe Volatilität der Wählerschaft in der Region.
Die Wahl wird als Ausdruck von Frustration über die wirtschaftliche Lage und als Denkzettelwahl für die Bundespolitik interpretiert. Dobner hebt hervor, dass die AfD ostdeutsche Interessen bedient und die Wahl weitreichende Konsequenzen für Sachsen-Anhalt haben könnte.