Der Parteitag der Linken in Potsdam brachte hitzige Debatten, insbesondere zur Haltung gegenüber Israel und Palästina. Nach intensiven Diskussionen einigten sich die Delegierten auf ein Kompromisspapier, das die Zwei-Staaten-Lösung und das Existenzrecht beider Staaten betont. Diese Einigung könnte interne Spannungen mindern, birgt jedoch das Risiko, externe Konflikte zu schüren.
Am zweiten Tag wurde der neue Parteivorstand gewählt, wobei Luigi Pantisano und Ines Schwerdtner die Führung übernehmen. Pantisano, der mit umstrittenen Äußerungen über die CDU in die Kritik geriet, wurde mit einer knappen Mehrheit gewählt. Die Linke plant, ihre Erfolge auszubauen und sich aktiv gegen die Sozialreformen der Bundesregierung zu positionieren.