Im Kosovo finden Neuwahlen statt, nachdem die politische Allianz zwischen Premierminister Albin Kurti und der ehemaligen Präsidentin Vjosa Osmani zerbrochen ist. Osmani, die sich um einen Parlamentssitz bewirbt, kritisiert Kurti und warnt vor einer Dominanz seiner Partei, Vetevendosje, die seit 2021 mehrere Wahlen gewonnen hat.
Analysten weisen darauf hin, dass die anhaltende politische Polarisierung und die Unfähigkeit, Kompromisse zu finden, die demokratische Stabilität des Landes gefährden. Die Beziehungen zu westlichen Partnern sind angespannt, insbesondere aufgrund einseitiger Maßnahmen der Regierung im Norden des Kosovo, was zu EU-Sanktionen führte.