Volkswagen hat angekündigt, die Gehälter seiner rund 660.000 Mitarbeiter weltweit bis 2030 einzufrieren. Diese Maßnahme, die als Teil eines umfassenden Sparprogramms gilt, wurde vom Betriebsrat als unrealistisch kritisiert und könnte zu einem Kaufkraftverlust von über zehn Prozent führen. Der Konzern plant zudem Stellenstreichungen und die Schließung einiger Werke.
Die IG Metall fordert für die Beschäftigten eine Gehaltserhöhung von fünf Prozent und sieht in den geplanten Einschnitten keine Lösung für die strukturellen Probleme der Branche. Die Tarifverhandlungen haben bereits begonnen, und die Arbeitnehmervertretung rechnet mit starkem Widerstand gegen die Gehaltseinfrierungen.