Elf Verbände aus der Energie- und Immobilienwirtschaft kritisieren die Pläne der Bundesnetzagentur, die ab 2029 einen Aufschlag für größere Photovoltaikanlagen in Haushalten vorsehen. Sie befürchten, dass dies den Ausbau der Solarenergie erheblich behindern könnte. Der sogenannte Prosumer-Aufschlag könnte die Wirtschaftlichkeit bestehender und neuer Anlagen negativ beeinflussen.
Die Verbände fordern eine faire Verteilung der Netzkosten und warnen, dass die neuen Regelungen auch bestehende Anlagen betreffen könnten. Die Bundesnetzagentur begründet die Pläne mit der Notwendigkeit, Prosumer stärker an der Netzfinanzierung zu beteiligen.