Stephen Miller hat am Freitag die Position des Stabschefs von Präsident Trump übernommen. Der 41-Jährige ist bekannt für seine strikte Einwanderungspolitik und gilt als rechter Hardliner, der Trump als einen seiner loyalsten Berater unterstützt. Miller hat in der Vergangenheit eine zentrale Rolle in Trumps Regierung gespielt und war maßgeblich an der Formulierung von Einwanderungsmaßnahmen beteiligt.
Mit Millers Ernennung signalisiert Trump, dass er trotz der Niederlagen bei den Midterms an seiner politischen Agenda festhalten will. Dies könnte zu einer weiteren Konfrontation mit den Demokraten führen, die bereits kritisch auf Millers Ernennung reagiert haben. Die innerparteiliche Debatte über die Richtung der Republikaner könnte dadurch zusätzlich angeheizt werden.
Millers Ernennung könnte die politische Landschaft weiter polarisiert halten. Beobachter sollten die Reaktionen der Republikaner auf seine aggressive Einwanderungspolitik und die mögliche Verschärfung der internen Parteidebatten im Vorfeld der nächsten Wahlen im Auge behalten.