Ende Juli erlebte Ceuta einen massiven Ansturm von Migranten, als bis zu 80.000 Menschen innerhalb von zwei Tagen aus Marokko eintrafen. Dokumente des spanischen Geheimdienstes CNI zeigen, dass die Behörden bereits einen Tag zuvor vor einem möglichen Übergriff gewarnt wurden, basierend auf Aufrufen in sozialen Netzwerken. Diese Warnungen wurden an die Regierungsvertretung und die Guardia Civil weitergeleitet.
Trotz der Warnungen kehrten die meisten Migranten nach kurzer Zeit nach Marokko zurück, während einige Tausende in der spanischen Exklave verblieben. Die Regierung hat Dokumente veröffentlicht, um zu zeigen, dass die Warnungen nicht das Ausmaß der Situation vorhersagten, und es gab keine umfassendere Warnung an das Verteidigungsministerium.