Eine Reihe mutmaßlicher Sabotageakte an Hochspannungsanlagen in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen hat gezeigt, wie leicht es ist, große Stromerzeugungskapazitäten vom Netz zu trennen. Angriffe am 1. September 2026 führten zu kurzzeitigen Unterbrechungen, jedoch blieb die allgemeine Stromversorgung stabil. Die Täter verwendeten selbstgebaute Vorrichtungen, um Drähte in Freileitungen zu schleudern, was zu Kurzschlüssen führte.
Die Vorfälle werfen Fragen zur Sicherheit kritischer Infrastruktur auf, insbesondere da die Angriffe auf Anlagen in der Nähe von Braunkohlerevieren stattfanden. Die einfache Methode der Angreifer verdeutlicht, dass bestehende Schutzmechanismen möglicherweise unzureichend sind, um solche Bedrohungen abzuwehren. Ermittlungen zu weiteren möglichen Zielen und Tätern sind im Gange.