Die neue Grundsicherung, die am 1. Juli in Kraft trat, ersetzt das Bürgergeld und führt zu strengeren Regeln und Sanktionen für Leistungsbeziehende. Ziel der Reform ist es, mehr Menschen schneller in Arbeit zu bringen, was jedoch bei Betroffenen wie Nicole aus Frankfurt zu größerer Unsicherheit führt. Sie sieht sich mit höheren Anforderungen und der Sorge um ihre Mietkosten konfrontiert.
Die Reform wird von Kritikern als sozialpolitisch problematisch angesehen, da viele Leistungsbeziehende trotz Arbeitswillens aufgrund struktureller Hürden Schwierigkeiten haben, eine Anstellung zu finden. Die Diskussion über die Wirksamkeit und Verfassungsmäßigkeit der neuen Regelungen wird weiterhin geführt.