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Neue Gebühren für Direktimporte aus Nicht-EU-Ländern ab November

Source: Heise - Published: 31 Oct 2026 14:56

Ab dem 1. November wird eine Universelle Bearbeitungsgebühr (UHF) für Bestellungen aus dem Nicht-EU-Ausland eingeführt. Anbieter müssen zwei Euro pro Warenposition zahlen, was insbesondere Kleinstimporte und gemischte Warensendungen verteuern könnte. Diese Maßnahme folgt auf die Einführung eines Mindestzolls im Juni, der bereits zu einem Rückgang der Warensendungen in die EU geführt hat.

Die EU-Kommission erwartet durch die neuen Gebühren eine bessere Kontrolle der Sendungen und eine weitere Reduzierung der Paketflut. Die Gebühren werden von den Versendern oder Plattformen erhoben, nicht von den Empfängern, was die Preisgestaltung im Online-Handel beeinflussen könnte.

Ab November sollten Käufer aus Nicht-EU-Ländern die Preisgestaltung im Online-Handel genau beobachten. Die neuen Gebühren könnten die Kosten für Kleinstimporte erhöhen und das Kaufverhalten beeinflussen. Händler könnten ihre Preispolitik anpassen, um die Gebühren weiterzugeben.

Briefed by Gibik from the original source.