Die Beerdigung des verurteilten Kriegsverbrechers Ratko Mladic in Serbien hat die Beziehungen zu Bosnien und Herzegowina belastet. Politiker in der Republika Srpska feierten Mladic als Verteidiger des serbischen Volkes, während die bosnische Regierung dies als Bedrohung für die Stabilität ansieht und diplomatische Maßnahmen gegen Serbien ankündigte.
Die Kontroversen um Mladics Verherrlichung könnten die bevorstehenden Parlamentswahlen in beiden Ländern beeinflussen, da viele Wähler ihn als Symbol des serbischen Kampfes betrachten. Dies könnte die ethnischen Spannungen weiter anheizen und den EU-Beitritt beider Länder gefährden.