Der Internationale Währungsfonds (IWF) berichtet, dass die Weltwirtschaft den Energie-Schock infolge des Iran-Kriegs besser bewältigt hat als zunächst befürchtet. Die Freigabe von Öl- und Gasreserven sowie eine geringere Nachfrage haben die Auswirkungen der Blockade der Straße von Hormus gemildert.
IWF-Chefin Kristalina Georgieva warnte jedoch vor einer möglichen Selbstzufriedenheit und betonte die Notwendigkeit, die Haushaltslage in einigen Ländern zu verbessern. Steigende Ölpreise könnten die Inflation anheizen und die Zentralbanken unter Druck setzen, die Zinsen zu erhöhen.