In Dnipro arbeiten Forensiker daran, die Identität von Kriegsopfern im Ukraine-Konflikt zu klären. Seit Beginn des russischen Angriffs im Februar 2022 wurden rund 30.000 Fälle identifiziert, während über 114.000 Menschen als vermisst gelten. Die Identifizierung ist oft herausfordernd, da viele Körper stark beschädigt oder unvollständig sind.
Die Forensiker dokumentieren Hinweise wie Tätowierungen und DNA, um den Angehörigen Klarheit zu verschaffen. Diese Arbeit ist emotional belastend, da viele Familien in Ungewissheit leben und hoffen, dass ihre Vermissten noch leben. Die Identifizierung ist nicht nur eine medizinische Aufgabe, sondern auch ein wichtiger Schritt für die betroffenen Familien, um Abschied nehmen zu können.