Heute stehen im EU-Parlament Abstimmungen in zwei Ausschüssen an, die über einen Kompromiss zum Verbrenner-Aus entscheiden sollen. Die Einigung der Unterhändler von Christdemokraten, Sozialdemokraten und Liberalen könnte die ursprüngliche Entscheidung, ab 2035 keine neuen Verbrenner mehr zuzulassen, aufweichen. Kritiker warnen vor möglichen negativen Auswirkungen auf die Autoindustrie.
Die neue Dynamik in den Verhandlungen wurde durch ein deutsch-französisches Papier ausgelöst, das eine Reduzierung der Emissionen um 90 Prozent ab 2035 vorsieht. Dies könnte die Wettbewerbsbedingungen im Bereich der Elektromobilität beeinflussen und hat bereits zu Spannungen zwischen den politischen Fraktionen im Parlament geführt.