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BGH bestätigt: Textnachrichten können sexuellen Missbrauch begründen

Source: Heise - Published: 24 Oct 2026 19:19

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass auch pornografische Textnachrichten den Tatbestand des sexuellen Missbrauchs von Kindern ohne Körperkontakt erfüllen können. Diese Entscheidung bestätigt die Verurteilung eines Mannes, der über mehrere Jahre mit vermeintlichen Minderjährigen chattete und versuchte, sie zu sexuellen Handlungen zu bewegen.

Die Richter wiesen darauf hin, dass die Gesetzeslage auch bei digitaler Kommunikation klare Grenzen zieht. Die Entscheidung könnte Auswirkungen auf zukünftige Fälle haben, in denen es um digitale Formen des Missbrauchs geht, und verdeutlicht die Notwendigkeit, rechtliche Rahmenbedingungen an die digitale Realität anzupassen.

Die Entscheidung des BGH könnte die Ermittlungspraktiken bei digitalen Missbrauchsfällen beeinflussen. Beobachter sollten verfolgen, wie diese rechtlichen Klarstellungen in zukünftigen Verfahren angewendet werden und ob sie zu strengeren Maßnahmen gegen Online-Missbrauch führen.

Briefed by Gibik from the original source.