Ferda Ataman, die Antidiskriminierungsbeauftragte, hat eine Abstimmung im Bundestag zur Ergänzung des Grundgesetzes gefordert, um queere Menschen besser zu schützen. Sie betont, dass diese Gruppe historisch verfolgt wurde und auch heute noch Diskriminierung erfährt. Unionsfraktionschef Thorsten Frei lehnt eine solche Änderung ab und sieht sie als unnötig an.
Ataman argumentiert, dass eine Mehrheit der Abgeordneten bei einer Abstimmung ohne Fraktionszwang für den Schutz queerer Menschen stimmen würde. Der Vorstoß kommt nach einem islamistischen Anschlag auf den Christopher Street Day, der die queere Gemeinschaft stark verunsichert hat.